Viele Eltern spüren früh, dass etwas nicht ganz rund läuft:
Das Baby schreit viel, spuckt häufig, wirkt unruhig oder entwickelt sich motorisch langsamer. Medizinisch ist oft „alles in Ordnung“ – trotzdem bleibt die Unsicherheit. Oftmals weiß man nicht an wen man sich wenden soll, wenn der Kinderarzt abwinkt. Manchmal ist es nur eine Ahnung, oftmals ist es wirkliche Belastung in Form von Schreien oder Weinen.

Der Baby-Check-up bei Medino in Wien bietet genau hier Orientierung und Abhilfe.
Physiotherapeutin, Osteopathin und Cranio-Sacral-Therapeutin Catja Grieshaber verbindet fundiertes medizinisches Wissen mit sanfter Therapie – und erklärt Eltern wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich. Mit 30 Jahren Erfahrung und unterschiedlichen Techniken, die bis zu EMDR und Traumabewältigung reichen, weiß Katja sofort, welche Maßnahme beim Kind geeignet sind, um möglichst rasch zu helfen.

Warum ein Baby-Check-up sinnvoll ist

Babys befinden sich mitten in der neurologischen und motorischen Reifung.
Schon kleine Spannungs- oder Regulationsstörungen können sich zeigen durch:

  • starkes oder anhaltendes Schreien
  • Koliken oder Reflux
  • Verdauungsprobleme, Blähungen
  • Schwierigkeiten in Bauchlage oder beim Drehen
  • Asymmetrien (Kopf, Körperhaltung)
  • Trink-, Saug- oder Schluckprobleme

Ein früher Baby-Check-up hilft, Ursachen einzugrenzen, statt nur Symptome zu beruhigen.


Wie arbeitet unsere Catja Grieshaber bei Medino?

Wissenschaftlich denken – sanft behandeln

Im Zentrum steht immer die Frage:

Wie gut sind Nervensystem, Muskulatur, Faszien und Organe aufeinander abgestimmt?

Denn:

  • das Nervensystem steuert Spannung, Verdauung und Schlaf
  • der Muskeltonus beeinflusst Bewegung und Entwicklung
  • Faszien und Organe müssen beweglich sein, um gut zu funktionieren

Diese Zusammenhänge erklärt Katja Eltern ruhig, logisch und nachvollziehbar.


Alles in einem Termin

Der Baby-Check-up bei Medino dauert ca. 60 Minuten und beinhaltet:

  • vorhandene Anamnese & Gespräch
  • funktionelle Untersuchung
  • physiotherapeutische, osteopathische und cranio-sacrale Behandlung
  • konkrete Anleitung für zuhause

So kann oft schon nach einem Termin entschieden werden,
ob weiterer Bedarf besteht – oder nicht.


Baby Physiotherapie: Motorische Entwicklung verstehen & fördern

Die motorische Entwicklung folgt klaren neurobiologischen Reifungsschritten.
Werden diese nicht ausreichend durchlaufen, kann es zu Unsicherheiten kommen.

Überprüft werden u. a.:

  • Kopfkontrolle
  • Bauchlage
  • Rollen
  • Muskelspannung (Hypotonie oder erhöhte Spannung)
  • symmetrische Bewegungsmuster

Eltern bekommen gezielte, entwicklungsfördernde Tipps – ohne Druck oder Überforderung.


„Vielleicht ist dein Kind nicht langsam – sondern einfach gemütlich“

Nicht jede Abweichung ist gleich ein Problem.
Manchmal ist ein Kind einfach gemütlicher unterwegs. Dann schauen wir: Hat es trotzdem Kraft, Koordination und Gleichgewicht?


Baby Osteopathie & Cranio-Sacral-Therapie in Wien

Nach Schwangerschaft und Geburt kann das Körpersystem aus dem Gleichgewicht geraten – besonders nach:

  • stressiger Schwangerschaft
  • schneller oder schwieriger Geburt
  • Kaiserschnitt

Die osteopathische und cranio-sacrale Arbeit basiert auf:

  • Anatomie
  • Embryologie
  • Neurophysiologie

Ziel ist es:

  • Spannungen zu lösen
  • die Selbstregulation zu unterstützen
  • das Nervensystem zu beruhigen

Das kann helfen bei:

  • Reflux
  • Koliken
  • Schlafproblemen
  • Asymmetrien
  • allgemeiner Unruhe

Koliken, Reflux & Schreien: Was steckt dahinter?

Nicht jedes schreiende Baby leidet an „klassischen Koliken“.
Oft spielt die Reifung des autonomen Nervensystems, insbesondere des Vagusnervs, eine zentrale Rolle.

Katja erklärt Eltern:

  • warum manche Babys sensibler reagieren
  • wie Spannungen im Bauchraum entstehen
  • welche Massage- und Lagerungstechniken sinnvoll sind

Eltern lernen warum etwas hilft, nicht nur dass es hilft. Wichtig ist aber zu verstehen, dass die Vorgänge nicht reines Handauflegen sind, sondern tatsächlich das Nervensystem des Babies regulieren können und schnelle Auswirkungen haben.

Koliken: Wenn Darm und Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten

Bei Koliken geht es nicht nur um den Bauch, sondern immer auch um das Nervensystem. Entscheidend ist die Frage: Wie gut werden die inneren Organe angesteuert? Der Nervus vagus – jener Teil des vegetativen Nervensystems, der Magen und Darm reguliert – spielt dabei eine zentrale Rolle. Ist seine Aktivität aus dem Gleichgewicht, kann sich Unruhe im Nervensystem direkt als Unruhe im Darm zeigen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Reifung der Darmflora. Manche Babys haben deutlich stärkere Koliken als andere, weil sich ihre Darmbakterien anders entwickeln. In den ersten Lebensmonaten vermehren sich Bakterien stark und regulieren sich später wieder. Dieses Absterben von Bakterien bildet Gase – das ist nicht gefährlich, aber oft schmerzhaft. Koliken sind deshalb meist kein Zeichen von Krankheit, sondern Ausdruck eines unreifen Systems.

In der Begleitung geht es darum, gezielt Spannungen zu reduzieren. Eltern lernen, den Darm differenziert zu massieren – nicht nur mit klassischen kreisenden Bewegungen, sondern auch punktuell, entlang des Dünndarms oder in speziellen Positionen wie der Fliegerhaltung. Auch weniger bekannte Griffe, etwa sanfter Druck im Bereich des Kreuzbeins, können für manche Babys sehr entlastend sein. Wichtig ist dabei immer das Verständnis, warum eine Technik wirkt: etwa weil Übergänge im Verdauungstrakt – kleine muskuläre „Ventile“ zwischen den Darmabschnitten – zu angespannt oder zu wenig beweglich sind.

Natürlich wird das Baby auch therapeutisch behandelt, um kurzfristig Erleichterung zu schaffen. Gleichzeitig braucht es realistische Erwartungen: Das eine Mittel gegen Koliken gibt es nicht. Wäre das so, wären wir längst reich. Koliken verändern sich mit der Entwicklung des Darms, meist im Verlauf der ersten vier bis sechs Monate, wenn die Besiedelung stabiler wird und neue Ernährungsschritte dazukommen.

Warum manche Kinder insgesamt einen sensibleren Darm behalten, ist zum Teil konstitutionell – ähnlich wie beim Nervensystem. Die innere Organisation der Organe entsteht sehr früh in der Entwicklung und ist von Schwangerschaft und intrauterinen Bedingungen mitgeprägt. Genau deshalb ist Kolik ein Bereich, der viel mit Reifung, Regulation und individueller Entwicklung zu tun hat – und noch längst nicht vollständig erforscht ist.


Eltern aktiv einbinden

Ein wichtiger Teil des Baby-Check-ups bei Medino:

  • Erklärungen auf Augenhöhe
  • Mitfilmen der Griffe möglich
  • klare Anleitung für zuhause

So fühlen sich Eltern sicherer – und das Baby profitiert langfristig.


Oft reicht ein Termin

Durch die Kombination aus:

  • medizinischem Verständnis
  • gezielter Diagnostik
  • sanfter Therapie
  • elterlicher Anleitung

reicht häufig ein einziger Baby-Check-up, um:

  • Sicherheit zu geben
  • unnötige Sorgen zu nehmen
  • die natürliche Entwicklung zu unterstützen

Baby-Check-up bei Medino in Wien

Der Baby-Check-up bei Medino verbindet:

  • Baby Physiotherapie
  • Baby Osteopathie
  • Cranio-Sacral-Therapie
  • wissenschaftliche Erklärung
  • langjährige Erfahrung